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Ein Erfahrungsbericht

 

 

Frau Müller ist verzweifelt. Ihr schwer krebskranker Mann ist gestern aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen worden – bettlägerig und ohne Aussicht auf Heilung. Er ist 83 Jahre alt und der Arzt hat ihm keine Hoffung gemacht. Herr Müller wird bald sterben.

 

Seine Frau, selbst nur wenig jünger und ebenfalls nicht ganz gesund, möchte ihn gerne zu Hause pflegen; ein Pflegedienst ist gefunden, der Arzt kommt regelmäßig, aber wer kann noch helfen? Der einzige Sohn der Ehepaars wohnt weit entfernt; die Nachbarn bieten ihre Hilfe von Zeit zu Zeit an – aber das ist nicht genug.


Frau Müller möchte jemanden, der bei ihrem Mann bleibt, wenn sie einmal zum Frisör möchte; sie möchte aber auch jemanden, dem sie ihr Herz ausschütten kann, ohne dass ihre Sorgen weitergetragen werden. Und vielleicht gibt es auch Fragen, die die Möglichkeiten der Pflege betreffen oder den Kontakt zu Ärzten und Krankenkassen, sowie das Ausfüllen von Formularen.

 

In dieser Situation fällt Frau Müller im Gemeindeblatt Heddesheim ein Hinweis auf die Ökumenische Hospizhilfe auf – und sie greift zum Telefon und vereinbart mit der freundlichen Frau im Büro der Hospizhilfe einen Gesprächstermin. Da sie ihren Mann nicht alleine lassen möchte, bittet sie um einen Hausbesuch. Bei diesem sogenannten "Erstbesuch" bespricht sie mit der Einsatzleiterin ihre Wünsche: Wann und wie oft möchte sie Unterstützung? Wie soll die Unterstützung aussehen?


Wie Frau Müller weiß, ist die Hilfe unentgeltlich; die HospizbegleiterInnen arbeiten ehrenamlich. Die sogenannte Einsatzleiterin, eine festangestellte Kraft der Hospizhilfe, hört Frau Müller aufmerksam zu, notiert ihre Wünsche und überlegt, welche Begleiterin zu Herrn und Frau Müller passen könnte. Oder soll es ein Begleiter sein, der vielleicht eher zu Herrn Müller Kontakt findet?


Schon einen Tag später bekommt Frau Müller einen Anruf: Die Hospizbegleiterin, die in Frage käme, vereinbart einen Termin, um sich vorzustellen. Ehepaar Müller und die Begleiterin wollen schauen, ob sie zueinander passen. Und da alle drei einander sympathisch sind, bekommt Frau Müller jetzt regelmäßig Entlastung und Herr Müller ist nicht allein, wenn seine Frau aus dem Haus muss.

 

Wenn sie Näheres über eine Mitarbeit bei der Hospizhilfe wissen wollen oder selbst Hilfe brauchen, sprechen Sie uns gerne unter der Tel. 06201 185800 an.

Ökumenische Hospizhilfe

Weinheim-Neckar-Bergstraße e. V.

 

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69469 Weinheim

 

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Unsere Arbeit wird getragen von Kirchengemeinden, Heimen und Pflegediensten in der Region Weinheim-Neckar-Bergstraße. Wir kooperieren mit den regionalen Palliative-Care-Teams.

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